
Gemalter Luxus - Das berühmteste Stundenbuch aus dem Mittelalter „Très Riches Heures du Duc de Berry“ vorgestellt
Die „Très Riches Heures du Duc de Berry“, ein spätmittelalterliches Stundenbuch, stellte der Trierer Kunsthistoriker Dr. Michael Friedrich bei der Bibliophilen Gesellschaft Trier PRO LIBRIS in der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Trier vor. Ein Stundenbuch ist ein Gebetbuch für Laien, mit Marien- und Totengebeten zur persönlichen Andacht. Solche Bücher wurden bis zur Erfindung des Buchdrucks von Hand geschrieben und teilweise mit prächtigen Buchmalereien zur Repräsentation ausgeschmückt. Dementsprechend waren diese Bücher sehr teuer und nur für vermögende Adlige erschwinglich.
Gesucht: Der katholische Mann.
8000 Schnecken für ein Gramm roter Purpurfarbe: Leuchtende Miniaturen in dem „Sakramentar von Beauvais“ verzaubern bis heute
Der Trierer Forscher Dr. Hans-Joachim Kann präsentierte das „Sakramentar von Beauvais“ vor der Bibliophilen Gesellschaft Trier PRO LIBRIS in der Bibliothek des Priesterseminars Trier. Diese Handschrift ist bis heute für ihre Goldschrift auf Purpurhintergrund und ihre prächtigen Anfangsbuchstaben bekannt. Der Referent erläuterte die aufwändige und kostspielige Herstellung der Farbstoffe für die Ausschmückung der Miniaturen.
Erlebnisbericht eines Besuches in der Bibliothek des Priesterserminars Trier
Am 11. März 2013 besuchten zwei Schülerinnen des Friedrich-Spee-Gymnasiums Trier unsere Bibliothek, um unsere Faksimile-Sammlung kennenzulernen. Ihre Erlebnisse fassten sie in einem Bericht für ihre Schülerzeitung zusammen. Mit deren freundlicher Einwilligung veröffentlichen wir im Folgenden diese Darstellung:


